{"id":1075,"date":"2019-10-07T08:00:13","date_gmt":"2019-10-07T08:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.raum-planung.at\/?p=1075"},"modified":"2026-05-04T14:07:42","modified_gmt":"2026-05-04T14:07:42","slug":"photovoltaik-gerne-aber-wo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.raum-planung.at\/index.php\/2019\/10\/07\/photovoltaik-gerne-aber-wo\/","title":{"rendered":"Photovoltaik &#8211; gerne, aber wo?"},"content":{"rendered":"\n<p data-block-type=\"core\">Hinweis: dieser Beitrag entspricht nicht mehr den Bestimmungen des N\u00d6 Raumordnungsgesetztes und der N\u00d6 Bauordnung, welche im Herbst 2025 umfassend novelliert wurden.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Die \u00c4nderung des \u00d6kostromgesetzes, die am 25. September 2019 im Nationalrat beschlossen wurde, weist Photovoltaikanlagen erh\u00f6hte Investitionsf\u00f6rderungen zu. Es ist also zu erwarten, dass in der nahen Zukunft zahlreiche Anlagen gebaut werden, wom\u00f6glich ist ein Bau-Boom \u00e4hnlich den Windkraftanlagen zu erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Freistehende, in einem r\u00e4umlichen Zusammenhang stehende Photovoltaikanlagen mit einer Engpassleistung von 50kW d\u00fcrfen in Nieder\u00f6sterreich nur auf eigens hierf\u00fcr im Fl\u00e4chenwidmungsplan ausgewiesenen Fl\u00e4chen errichtet werden, die Thematik muss also im Gemeinderat behandelt und m\u00fcssen entsprechende Entscheidungen getroffen werden.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Betreibergesellschaften sind bereits auf der Suche nach geeigneten Fl\u00e4chen und kontaktieren Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer und Gemeinden, um die Realisierung ihrer Projekte voranzutreiben. F\u00fcr Gemeinden stellt sich damit die Frage, welche Position hier zu beziehen ist. Wie bei allen Standortfragen empfiehlt es sich, die sich bietenden M\u00f6glichkeiten abzuw\u00e4gen und bewusst zu entscheiden, in welche Richtung die weitere Entwicklung verlaufen soll.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Vorschnelle Zusagen zur Umsetzung einzelner Projekte k\u00f6nnen langfristig gravierende nachteilige Folgen haben, im schlimmsten Fall finden sich zahlreiche Photovoltaikanlagen \u00fcber das Gemeindegebiet verstreut und verhindern k\u00fcnftige Entwicklungen des Siedlungsraumes bzw. die Erhaltung wertvoller naturr\u00e4umlicher Ressourcen und des Landschaftsbildes. Bei der Standortwahl gilt es au\u00dferdem zahlreiche Aspekte wie beispielsweise die landwirtschaftliche Ertragsf\u00e4higkeit zu ber\u00fccksichtigen, um nicht kommenden Generationen zwar sauber gewonnenen Strom anbieten zu k\u00f6nnen, ihnen jedoch gleichzeitig die Grundlage zur Lebensmittelproduktion entzogen zu haben. Vorrangig sollten bei der Standortwahl f\u00fcr Photovoltaikanlagen bereits versiegelte Fl\u00e4chen wie Geb\u00e4uded\u00e4cher und Parkpl\u00e4tze in Betracht gezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<p data-block-type=\"core\">Eine gesamtheitliche Betrachtung des Gemeindegebiets bzw. der Region bietet sich deshalb bei der Entwicklung von Photovoltaikanlagen an, gerne beraten wir Sie diesbez\u00fcglich!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinweis: dieser Beitrag entspricht nicht mehr den Bestimmungen des N\u00d6 Raumordnungsgesetztes und der N\u00d6 Bauordnung, welche im Herbst 2025 umfassend novelliert wurden. Die \u00c4nderung des \u00d6kostromgesetzes, die am 25. September 2019 im Nationalrat beschlossen wurde, weist Photovoltaikanlagen erh\u00f6hte Investitionsf\u00f6rderungen zu. 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