{"id":1025,"date":"2019-08-05T08:00:24","date_gmt":"2019-08-05T08:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.raum-planung.at\/?p=1025"},"modified":"2024-06-24T07:25:17","modified_gmt":"2024-06-24T07:25:17","slug":"beschraenkung-wohneinheiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.raum-planung.at\/index.php\/2019\/08\/05\/beschraenkung-wohneinheiten\/","title":{"rendered":"Beschr\u00e4nkung Wohneinheiten &#8211; Optimierung der Siedlungsstruktur"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\" data-block-type=\"core\"><figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.raum-planung.at\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/ROG_2014_300x400.jpg\" alt=\"N\u00d6 Raumordnungsgesetz 2014\" class=\"wp-image-1056\" srcset=\"https:\/\/www.raum-planung.at\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/ROG_2014_300x400.jpg 300w, https:\/\/www.raum-planung.at\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/ROG_2014_300x400-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.raum-planung.at\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/ROG_2014_300x400-144x192.jpg 144w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Die 17. Novelle des N\u00d6 Raumordnungsgesetzes 1976 (LGBl. 8000-23), die im Jahr 2007 erlassen wurde, erm\u00f6glichte erstmals die Einschr\u00e4nkung der Wohneinheiten pro Parzelle im Bauland-Wohngebiet. W\u00e4hrend im Bauland-Agrargebiet seit jeher maximal vier Wohneinheiten pro Grundst\u00fcck geschaffen werden d\u00fcrfen, wurde eine solche Festlegung vom Gesetzgeber damals auch f\u00fcr Bauland-Wohngebiet eingef\u00fchrt und somit die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet, die bestehenden, nicht auf verdichtete Bebauung ausgelegten Siedlungsstrukturen zu sch\u00fctzen und zu erhalten.<\/p>\n<p>Mit der grundlegenden \u00dcberarbeitung des N\u00d6 Raumordnungsgesetzes und der Beschlussfassung als N\u00d6 ROG 2014 im Jahr 2015 wurde diese M\u00f6glichkeit auch auf die Widmungsart Bauland-Kerngebiet ausgeweitet: hier k\u00f6nnen die Wohneinheiten pro Parzelle nun auf maximal 6, 12 oder 20 eingeschr\u00e4nkt werden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend angesichts des hohen Bodenverbrauchs eine verdichtete Bebauung jedenfalls anzustreben ist, so muss zur Erhaltung der Lebensqualit\u00e4t auch daf\u00fcr Sorge getragen werden, dass keine zu heterogene Siedlungen entstehen, in denen Gescho\u00dfwohnungsbau, Reihenh\u00e4user und Einfamilienh\u00e4user unkoordiniert angeordnet werden und sich gegenseitig beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>Die Einschr\u00e4nkung der Wohneinheiten erm\u00f6glicht es, Bereiche f\u00fcr lockere Bebauung zu schaffen, gleichzeitig k\u00f6nnen die verdichteten Strukturen in aufgrund ihrer Standorteignung (insbesondere Erreichbarkeit und Versorgung) optimal geeigneten Ortsteilen konzentriert werden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 17. 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